Zu meiner Person

Wer ist eigentlich Frau Fischer?

Auf wen lässt man sich ein, wenn man zu mir in die Nachhilfe oder zu den Live Trainings kommt? Damit keiner die Katze im Sack kaufen muss, stelle ich mich hier ein wenig vor.

Mein Selbstverständnis

Wie verstehe ich meine Rolle als Lehrerin?

Das lässt sich sehr gut durch die folgende Geschichte illustrieren:

Treffen sich zwei Männer in der Kneipe.
Fragt der Eine: „Was bist du von Beruf?
Antwortet der Andere: „Mathematik Lehrer.“
Sagt der Eine: „Ach du unterrichtest Mathematik!“
Sagt der andere: „Nein, Kinder!“

Der Umgang mit Jugendlichen und angehenden Erwachsenen macht mir wirklich Freude.

Der Schwerpunkt liegt darauf, mit ihnen ein pädagogisch sinnvolles Vertrauensverhältnis aufzubauen. Das trägt dazu bei, dass sie ein selbstständiges und eigenverantwortliches Lernverhalten entwickeln.

Dabei habe ich die gesamte Persönlichkeitsentwicklung meiner Schüler vor Augen.

Mathematik ist für mich einfach der Rahmen, in dem ich mit jungen Menschen arbeite. Mit jedem neuen Schüler kann einen neuen Menschen kennen lernen, halt beim Mathematik lernen.

Hierbei bin ich Lehrer, Trainer, Coach oder auch „Mathe-Freundin“, ganz was die Schüler brauchen und wollen.

Meine Qualifikation

Was habe ich gelernt?

Also, ich habe zweimal in meinem Leben studiert. Einmal als junge Erwachsene technischen Umweltschutz, den ich als Diplom- Ingenieur (FH) abgeschlossen habe.

Aber leider war ich in meinem ersten Beruf gar nicht zufrieden.

Seit der siebten Klasse wollte ich nämlich schon Lehrerin werden.

Deshalb schmiss ich im Alter von 35 Jahren noch einmal alles über Bord und drückte wieder die Schulbank, auf der PH in Freiburg.

Vom ersten Tag an habe ich gewusst, dass das mein Platz war. Mit Begeisterung studierte ich Mathematik und Physik auf Realschullehramt.

Das Studium schloss ich dann auch mit dem entsprechenden Examen ab.

Der Weg danach war holpriger als ich gedacht hatte, aber um eine lange Geschichte kurz zu machen:
Er endete damit, dass ich im Jahr 2009 die Nachhilfeschule für Mathematik gründete, den „Lernzirkel Fischer“.

Aber eigentlich heißt es hier in Gengenbach einfach nur: „Ich gehe zu Frau Fischer“.

Meine Erfahrung in der Nachhilfe in Gengenbach

Was hat sich entwickelt?

Da ich meinen Beruf tatsächlich als Vorrecht erlebe, staune ich darüber, was sich in den letzten Jahren entwickelt hat.  Ich freue mich über die guten Beziehungen, die sich entwickelt haben. Das Vertrauen, das zwischen meinen Schülern und mir entstanden ist. Und über das gute Verhältnis zu den Eltern.

In diesem Umfeld konnte sich eine leistungsfähige Mathematik Nachhilfe-Einrichtung für Gengenbach und Umgebung entwickeln.

Seitdem begleitete ich über 300 Schüler in Mathematik. Die allermeisten sagten, es hat sich gelohnt!

In den ersten fünf Jahren habe ich mich in die Mathematik der verschiedenen Schultypen hineingearbeitet. Weil an jeder Schulform methodisch und didaktisch anders gearbeitet wird, liegen die Schwerpunkte der verschiedenen Abschlüsse anders. Das gilt es natürlich bei der Begleitung der Schüler zu berücksichtigen.

Heute freue ich mich darüber, für Gengenbach eine Adresse geworden zu sein, an die man sich wendet, wenn man keine Lust mehr auf Mathefrust hat.

Es ist aber sehr schön, dass heute der Lernzirkel eine anerkannte Lerneinrichtung geworden ist, in der Schüler eigenverantwortlich an ihren eigenen Zielen arbeiten.

Neben der Nachhilfe vor Ort begleite ich seit 2012 Studieneinsteiger an der Hochschule Offenburg im Rahmen der Brückenkurse. Hier arbeite ich nach einem zertifizierten Lernkonzept. Hierdurch lernte ich die gelungene Integration digitaler Medien in einem Kurs kennen und schätzen.

Der Weg zu den Live Trainings

Was habe ich im ersten Lockdown in der Corona Pandemie erlebt?
Live Nachhilfe

Mich hat die Corona Pandemie genauso kalt erwischt wie alle anderen. Aber in mir stieg ganz schnell die Frage auf: „Wie sollen jetzt meine Schüler Ihre Prüfungen machen?“ Und vor allem: „Wie geht es ihnen jetzt, natürlich vor allem schulisch?“

Und dann haben wir zusammen die Ärmel hochgekrempelt.

Schon nach einer Woche begleitete ich meine Schüler live mit einem weit verbreiteten Video-Konferenz System.

Große Unterschiede
In dieser Zeit stellte ich enorme Unterschiede bei der Begleitung meiner Schüler durch ihre Lehrer fest.
Teilweise waren die Lehrer ausgesprochen engagiert. Mir fiel auf, dass diese Schüler bei weitem entspannter waren. Sie konnten mit der Situation ziemlich gut umgehen.

Es gab aber auch Schüler, deren Begleitung leider nicht optimal war. Die Gründe hier waren vielfältig. Ein wesentlicher Grund war die mangelnde Digitalisierung. Außerdem ist der technische Anspruch zur Betreuung von Klassenverbänden natürlich bei weitem größer als bei der Betreuung von Kleingruppen.

Als Endergebnis bleibt aber festzuhalten, dass sich manche Schüler recht allein gelassen gefühlt haben. Andere waren mit einer enorm gestiegenen Aufgabenfülle überfordert.

Angepasste Erwartungen
Normalerweise lege ich viel Wert darauf, dass Schüler Eigenverantwortung für ihr Lernen übernehmen. Das konnte ich aber teilweise gar nicht mehr erwarten, weil sie schlichtweg den Stoff  nicht erklärt bekommen oder gänzlich nicht verstanden hatten. So habe ich ihnen streckenweise einfach nur noch mal den Stoff erklärt, damit sie dann ihre Hausaufgaben erledigen konnten.

Hierbei fragten sie mich immer wieder: „Wie soll man das denn ohne Erklärung verstehen?“ Anfangs antwortete ich: „Es gibt doch Erklärvideos.“ Hierauf erwiderten meine Schüler, dass die aber meistens nur dann gut sind, wenn der Lehrer sie gemacht hat.

Live Brückenkurs an der Hochschule Offenburg-
Der Impuls für die Live-Trainings

Anfang Herbst 2020 habe ich dann den Brückenkurs an der Hochschule nicht präsent, sondern im Rahmen von Live Sessions mittels eines Video-Konferenz-Systems und einer modernen Lernplattform durchgeführt.

Hier konnte ich noch einmal einen enormen Qualitätssprung bei der Vermittlung von Inhalten und dem eigenverantwortlichen Arbeiten feststellen. Die Hochschule hat für ihr Corona Management von ihren Studierenden top Zeugnisse bekommen. Das kann ich nach meinen Erfahrungen mit den Brückenkursen nur bestätigen.

Diese Kurse waren die Geburtsstunde der Live Trainings. Mir war auf einmal klar, dass die Schüler, die wegen der Corona Pandemie viel Unterrichtsausfall haben, gerade solche Live-Veranstaltungen brauchen können.

Trainings, die einen nicht allein zurücklassen, sondern die notwendige Unterstützung geben.
Trainings, mit denen sie sich eigenverantwortlich Lücken aus dem Unterricht nachholen können.
Trainings, in denen ein Experte für Fragen zur Verfügung steht.
Trainings, in denen in einer Kleingruppe gemeinsam an Aufgaben geknobelt wird.
Trainings, in denen Lernpartner gefunden werden können oder bestehende Lerngruppen passende Unterstützung finden.

Mir war klar, dass das eine Antwort sein kann, mit der Schüler die Wissenslücken durch den Unterrichtsausfall nacharbeiten können. Die Eigenverantwortung bleibt, aber die notwendige Unterstützung kann nachgereicht und nachgearbeitet werden.

Frei nach Maria Montessori:
Zeig mir, es selbst zu tun.

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