Lernkonzept

Einheitlich und doch individuell

Auf dieser Seite geht es um die Lernkonzepte der Nachhilfe vor Ort und der Live- Trainings.

Einheitlich und doch individuell, das gilt für beide!

1. LERNKONZEPT Nachhilfe vor Ort

Was unterscheidet die Nachhilfe von anderen Angeboten?

Der Lernzirkel vor Ort ist eine Adresse für Schüler geworden, die eine echte Chance für einen Neuanfang in Mathematik suchen. Die einfach raus wollen aus dem Kreislauf, in dem eine Niederlage der Nächsten folgt.

Die Erfahrung, dass sie in einem hohen Maß über den Verlauf ihrer schulischen Laufbahn selbst verfügen können, steht sehr im Vordergrund.

Hier gibt der Lernzirkel die Möglichkeit für den Aufbruch zu ganz anderen Lernerfahrungen. Lernerfolg fällt den Schülern nicht in den Schoß, aber er kann erlangt werden.

Diesen neuen Anfang erzielen die Schüler durch kontinuierliches Training. Ich bin hierbei eine Art „Fitness Trainer“. Ich zeige ihnen, wie bestimmte Matheübungen durchgeführt werden. Aber wie im Fitness Center baut sich auch die „Mathematik-Muskulatur“ nicht dadurch auf, dass der Trainer die Übungen macht. Sondern nur wenn der Sportler selbst die Hantel in die Hand nimmt.

Meine Rolle besteht im übertragenen Sinne darin, die Anzahl der Gewichte festzulegen, die von ihnen in einer Einheit gehoben werden sollen. Mein Job ist es, die Schüler zu unterstützen, ein angemessenes Übungsprogramm zu bewältigen, vor Ort und auch zu Hause.

Durch diese eigene Beschäftigung erarbeiten sich die Schüler mathematische Kompetenzen. Durch die Anleitung erproben sie verschiedene Lernstrategien. Insgesamt bauen sie Selbstvertrauen auf- und Prüfungsängste ab.

 Im übertragenen Sinne biete ich ihnen eine „Lern- Seilschaft“ wie beim Bergsteigen an. Wenn die Schüler wollen, dann gehen sie mit mir eine „Seilschaft“ ein. Ich zeige ihnen, wie sie den Mathe- Berg bezwingen können. Ich halte sie auch, falls sie zu Anfang öfters abstürzen. Ich kann sie motivieren, wieder weiter zu klettern.

Was ich aber nicht kann ist: herabsteigen und sie hochtragen.

Jeder Lernweg ist von jedem selbst zu gehen.

Aber ich schaffe für diesen Lernweg gute Rahmenbedingungen. Diese Lernumgebung ist das Lernkonzept.

Zwei Schwerpunkte kennzeichnen das Lernkonzept des Lernzirkels. Ein gleichbleibender Grundrhythmus, in dem in einem lernförderlichen Klima gearbeitet wird.

Grundrhythmus

Wie sieht der rote Faden aus, der sich durch jede Stunde zieht?

Schüler sind gerade zu Beginn der Nachhilfe  unsicher. Deshalb bietet der Lernzirkel eine feste Ablaufstruktur in der Kleingruppe. Dies ist wie der rote Faden, in dem sich die Schüler rhythmisieren.

Das ist gerade am Anfang sehr wichtig.

Im Lernzirkel besteht der Ablauf aus:

Hausaufgabenkontrolle –  Wiederholen des aktuellen Unterrichtsstoffs im Schulbuch, – Trainieren passender Aufgaben und dem parallelen Klären von Fragen durch mich und Kontrolle mit dem Lösungsbuch.

Abschließend erhält jeder Schüler ein individuell auf ihn abgestimmtes Hausaufgabenpaket.

Da zwischen den Schülern und mir klare Absprachen gelten, sind die Aufgaben, Regeln und Rollen ganz klar.

Durch diese Struktur ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Lernen gelegt.

Zu Beginn der Begleitung habe ich eine ziemlich führende Rolle. Je sicherer und besser die Schüler werden, desto eigenständiger agieren sie. Sie legen immer selbständiger ihr eigenes Aufgabenpensum mit mir zusammen fest.

Hierbei wird aber der rote Faden, der Rhythmus der Stunde nie aufgelöst.

Lernförderliches Klima

Was macht die Atmosphäre im Lernzirkel aus?

Ja, im Lernzirkel wird konzentriert gearbeitet. Aber es ist kein „Matheknast“.

Die Atmosphäre ist gekennzeichnet durch gegenseitigen Respekt und ein angemessenes Verhältnis von Fürsorge und Eigenverantwortung.

In diesem Lernklima lachen wir auch immer wieder miteinander. Das ist mir sehr wichtig. Und wenn ein Schüler mal Frust von der Schule abladen möchte, ist dazu auch der Raum da. Anschließend wird aber wieder konzentriert gearbeitet. So entwickeln die Schüler immer mehr Selbstvertrauen. Es ist schön zu sehen, wie zwischen ihnen und mir ein Vertrauensverhältnis entsteht, in dem sie sich immer größeren Herausforderungen stellen und immer eigenständiger agieren.

2. LERNKONZEPT Live Trainings in Baden- Württemberg

Live geht wie präsent- Erfahrung aus dem Brückenkurs

Was meine ich damit?

Im Herbst 2020 habe ich an der Hochschule Offenburg den Brückenkurs mit den Studierenden live, aber nicht präsent durchgeführt. In dem Kurs waren 40 Studierende mit mir per Web-Konferenz miteinander verbunden. Hierbei stellte ich fest:

„Live geht wie präsent“

Auch in der Live Begegnung ist Lernen nach den anerkannten Merkmalen guten Unterrichts möglich.

 Durch eine klare Strukturierung hatten die Studierenden während des ganzen Kurses einen hohen Anteil an echter Lernzeit.

Es herrschte  Klarheit über die Aufgabenstellung und die einzelnen Arbeitsphasen waren immer deutlich zu erkennen. Durch den lebendigen Wechsel von dozenten- und eigenaktiven Phasen arbeiteten die Studierenden konzentriert mit.

Außerdem kennzeichneten inhaltliche Klarheit und Methodenvielfalt den Brückenkurs.

Die Arbeitsatmosphäre war sehr mit der im Lernzirkel vor Ort vergleichbar. Ich bekam als Rückmeldung, dass manche die Live Veranstaltung sogar besser fanden als einen Präsenzkurs.

Live Trainings in der Oberstufe

Wie können diese Erfahrungen auf die Oberstufe übertragen werden?

Die Oberstufenschüler sind von ihrer Entwicklung sehr mit den Studienanfängern zu vergleichen.

Und nach meinen Corona Erfahrungen habe ich gedacht: „Mensch, gerade die Oberstufler, die doch viel Unterrichtsausfall hinnehmen mussten, können durch ein gezieltes Training in diesem Stil vieles nachholen“.

Klar, wie in der Nachhilfe vor Ort wird das für sie kein Zuckerschlecken werden. Sie müssen sich ins Zeug legen, sich vor- und nachbereiten.

Aber die zukünftig geplanten Live-Trainings bieten eine reelle Chance, Defizite wett zu machen.

Wer für sich sagt: „Ja, bin ich bereit, mal für eine gewisse Zeit die Ärmel hochzukrempeln und mich zu investieren“, den möchte ich einladen, sich mit mir auf den Weg zu machen. Jetzt ist noch Zeit, sich aufzumachen. Sich mit Engagement eigenverantwortlich mit Mathematik auseinanderzusetzen. Und sich so erfolgreich auf die Klausuren und das Abitur  vorzubereiten.

Kurskonzept Oberstufenmathematik

Analysis

  1. Kurs: Grundlagen der Differenzialrechnung

  2. Kurs: Exponentialfunktionen

  3. Kurs: Integralrechnung

  4. Kurs: Funktionen und ihre Graphen

Vektorgeometrie

  1. Kurs: Lineare Gleichungssysteme

  2. Kurs: Geraden und Ebenen

  3. Kurs: Abstände und Winkel

Stochastik

  1. Kurs: Wahrscheinlichkeiten

  2. Kurs: Binomial- und Normalverteilung, Hypothesentest

  3. Hypothesentest

  4. Dichtefunktion und Normalverteilung

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