So erinnert sich Nathanael

viel erfolg
Als ich noch keinen Nachhilfeunterricht in Mathe hatte, wusste ich nicht sehr viel über dieses „schwierige“ Fach.  Einige Grundlagen erschienen mir als verständlich. Doch das reichte nie für eine komplette Arbeit.

Als ich dann zum ersten Mal zu Frau Fischer ging um Nachhilfeunterricht zu nehmen, bekam ich ein mulmiges Gefühl. Ich wusste, dass ich so gut wie nichts konnte. Das wurde mir dann auch in dem Einstiegstest bestätigt. Ich konnte nicht einmal die Hälfte der Aufgaben lösen. Deswegen mussten wir von ganz vorne anfangen. Ich sollte mir  eine Formel einprägen. Damit konnte ich dann schon Rechnungen lösen. Nach ein paar Stunden Nachhilfeunterricht fing ich an, zu verstehen, warum diese Formel so aufgebaut war.

Dies ist auch etwas, was ich an dem Unterricht von Frau Fischer schätze. Man lernt nicht nur auswendig. Man bekommt ein mathematisches Verständnis, mit dem einem die Rechenvorgänge und Lösungswege als logisch erscheinen.

Dann ging es an die Prüfungsaufgaben. Diese rechnete ich zu erst Stück für Stück. Mir machte auch der Matheunterricht in der Schule mehr und mehr Spaß.  Meine Mitarbeitsqualität steigerte sich enorm und ich konnte auch vielen anderen Mitschülern weiterhelfen, wenn sie etwas nicht verstanden hatten.

Schließlich stand die Prüfung zur Bewältigung an. Ich konnte sie strukturiert und konzentiert durcharbeiten.
In der ersten Mathestunde nach den Prüfungen meinte mein Lehrer, dass es in diesem Klassenzimmer Personen gibt, die sich um zwei Noten verbessert hätten. Dabei schaute er mich lange an.

Als ich dann das Ergebnis der Prüfung sah, fielen mir fast die Augen aus. Ich hatte eine 1,5 erreicht und somit eine Zwei im Zeugnis.  Im ersten Halbjahr stand ich in Mathe auf 4,4 und jetzt hatte ich eine Zwei.

Frau Fischer hat bei mir sehr Großes bewirkt. Ich habe Spaß an Mathe gefunden. Das mag bei mir wirklich etwas bedeuten. Auch wenn der Weg nicht immer einfach war, so bin ich doch überglücklich, dass ich die Nachhilfe von Frau Fischer in Anspruch genommen habe.

Jetzt bin ich auf dem Wirtschaftsgymnasium.

Nathanael Häberle